Essbare Wildpflanzen

mit Dr. Markus Strauß
kennen lernen
grüne Smoothies

Saft, Sirup
Likör & Essig
würziges Pesto

knuspriges Eichelbrot

Kraft aus der Natur:
Wildpflanzen-Pulver
Start

Dr. Markus Strauß: Die 12 besten Beeren aus Wildsammlung und aus dem Garten


Band 5 aus der Reihe „Natur & Genuss“
Hädecke Verlag
ISBN 978-3-7750-0665-1
96 Seiten, 45 Farbfotos
9,80 € (D), 10,00 € (A)


Beerenauslese!

Lieblings- und Trendbeeren, (noch) Unbekannte oder zu Unrecht Vergessene sind hier zu finden. Kleine Kraftpakete, die uns die Natur quasi umsonst liefert, wenn wir wissen, wo und wann wir sie am besten pflücken können. Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie in ihrer Wildform ein außergewöhnliches Aroma und geballte gesunde Inhaltsstoffe aufweisen – und dass sie auch in unseren Breiten gedeihen.

Daher sind neben Sammeltipps auch Anbauhinweise für den Garten genannt.

Dazu tolle Ideen für eine gesunde Küche: Fruchtleder (gelatinefreie Alternative zu Gummibärchen), Aufstriche und Pikantes, das fruchtig bereichert wird.

Mit dabei...

Aronia
Gojibeere
Brombeeren
Heidelbeere
Himbeere
Rote und schwarze Johanisbeere
Mahonie
Maulbeere
Preiselbeere/Cranberry
Schneeball
Stachelbeere
Wald-Erdbeere

Alle Titel der Reihe (bisher erschienen: Wildpflanzen, Waldbäume, Hecken und Sträucher, Sumpf- und Wasserpflanzen) haben ein handliches Format, das sich gut zum Mitnehmen eignet, und bieten praxisnahes Know-How – auch für Outdoor-Einsteiger! 


Direkt bestellen bei Simply Wild !

Dr. Markus Strauß: Wilder Mix - Grüne Smoothies, Desserts & Sorbets mit Wildpfanzen


Aus der Reihe „Natur & Genuss“
Hädecke Verlag
ISBN 978-3-7750-0689-7
80 Seiten, 65 Farbfotos

Natur pur aus dem Mixer!

Endlich ein Buch, das die gesamte Palette der Möglichkeiten zeigt, was sich mit – selbst gesammelten – Wildkräutern, Obst, Gemüse und Superfoods im Mixer alles zaubern lässt.

Die köstlichen Rezepte für grüne Smoothies, Pesto, kalte Suppen, Sorbets oder Desserts liefern ausgewogene Kombinationen und bieten dem Körper so alle wichtigen Stoffe, um fit und gesund zu bleiben. Auf diese Weise kann man sich unkompliziert, lecker und ohne Pillen mit lebendigen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen versorgen.

Hinweise zu passenden Superfoods und Sammeltipps zu den verwendeten Wildpflanzen sowie zahlreiche Variationsmöglichkeiten ergänzen das Buch.

 

Direkt bestellen bei Simply Wild!

Dr. Markus Strauß: Köstliches aus Sumpf- und Wasserpflanzen


bestimmen, sammeln und zubereiten

Band 4 der Reihe „Natur & Genuss“
Hädecke Verlag
ISBN-13: 978-3-7750-0643-9
Preis € (D) 9,80; SFr 14,90; € (A) 10,-

Auch an und in unseren einheimischen Gewässern und Feuchtgebieten gedeihen viele wilde Leckereien!
Obwohl viele dieser Arten wie das Schilf, das Indische Springkraut, das Mädesüß oder die Wasserlinsen sehr häufig anzutreffen sind ,wurden die meisten dieser Pflanzen bisher kaum als essbare Wildpflanzen wahrgenommen.

Die hier vorgestellten Arten sehen zudem sehr schön aus und lassen sich auch leicht am Gartenteich ansiedeln. Manche, wie etwa die Brunnenkresse, kann man sogar in Kübeln auf dem Balkon kultivieren!

Das handliche Praxisbuch bietet außergewöhnliche Rezepte und eine ausführliche Warenkunde zu den wichtigsten Sumpf- und Wasserpflanzen mit vielen Tipps zum richtigen Bestimmen, Sammeln, Zubereiten und Konservieren.

Viele ästhetisch anspruchsvolle und aussagekräftige Pflanzen- und Foodbilder
machen das Buch zu einem Augenschmaus.

Hier direkt bestellen bei Simply Wild.


Dr. Markus Strauß: Köstliches von Hecken und Sträuchern


bestimmen, sammeln und zubereiten

Band 3 der Reihe „Natur & Genuss“
Hädecke Verlag
ISBN-13: 978-3775005944
Preis € (D) 9,80; SFr 15,90; € (A) 10,-

Band 3 der Reihe „Natur&Genuss“ stellt 12 Arten einheimischer Hecken und Sträucher vor, welche uns eine reiche Ernte an Früchten, Nüssen, Blüten und Blättern zu bieten haben.

In ausführlichen Portraits werden die einzelnen Pflanzen beschrieben, Tipps zum Sammeln gegeben und leckere sowie gleichzeitig gesunde Rezepte vorgestellt.

Halb Naturführer, halb Kochbuch: damit schlägt auch dieser Band die Brücke zwischen Natur, Küche und Esstisch. Das Buch ist als praxisnaher Ratgeber konzipiert, enthält viele Pflanzen- und Foodfotos, historisch-botanische Abbildungen und einen Erntekalender.

Hier direkt bestellen bei Simply Wild.

Dr. Markus Strauß: Köstliches von Waldbäumen


bestimmen, sammeln und zubereiten

Band 2 der Reihe „Natur & Genuss“
Hädecke Verlag
ISBN 978-3-7750-0585-2
€ (D) 9,80; SFr 15,90; € (A) 10,-

Das erste und einzige Buch zum Thema in deutscher Sprache ist zugleich mein bisher erfolgreichstes Buch!

Die Erstauflage erschien im Herbst 2010, 2014 ist es nun in der 6. Auflage im Handel.

Es ist das Wildpflanzenbuch zum satt werden: Brot, Kuchen und Plätzchen aus Eichelmehl backen, Bucheckern geröstet, im Risotto oder als aromatisches Speiseöl ?! Diese und andere überraschende Rezepte finden Sie in diesem Band.

10 einheimische Waldbäume werden in ausführlichen Portraits mit vielen Fotos und historischen Zeichnungen vorgestellt und die Verwendung deren Blätter, Blüten, Samen und Früchte in der Küche beschrieben. Exakt ausformulierte Rezepte und ein Erntekalender für das ganze Jahr machen die Umsetzung zu Hause leicht. 80 Seiten, Klappenbroschur.

Hier direkt bestellen bei Simply Wild.

Dr. Markus Strauß: Die 12 wichtigsten essbaren Wildpflanzen

 

bestimmen, sammeln und zubereiten

Band 1 der Reihe „Natur & Genuss“
Hädecke Verlag
ISBN 978-3-7750-0576-0
€ (D) 9,80; SFr 15,90; € (A) 10,-

Das Buch ist praxisnah geschrieben und zeigt den Weg zu einer gesunden und genussvollen Selbstversorgung aus der Natur mit krautigen Pflanzen.

Bei der Auswahl der Pflanzen waren die folgenden Kriterien entscheidend:
Die beschriebenen Wildpflanzen sind

•    sicher und leicht zu erkennen,
•    weisen eine hohe Nährstoffdichte auf,
•    sind im deutschen Sprachraum weit verbreitet und oft in Massenbeständen vorhanden
•    und können über viele Monate hinweg gesammelt werden.

Jede einzelne Pflanze wird ausführlich beschrieben, ebenso die unterschiedlichen Verwendungsmöglichkeiten und Rezeptideen, Tipps zum richtigen Sammeln, Zubereiten und Konservieren sowie ein Erntekalender für das ganze Jahr.

Der Titel ist zurzeit nicht lieferbar; er erscheint als überarbeitete Neuauflage im Januar 2017.

Dr. Markus Strauß: Ernteplaner

im DIN A 2 – Poster -Format, Hädecke Verlag

Ein immerwährender Wildpflanzen-Ernte-Kalender für alle 70 Pflanzenarten, welche in den 6 Bänden der Buchreihe „Natur&Genuss“ vorgestellt werden.

Hier direkt bestellen bei Simply Wild.



















Dr. Hilmar Burggrabe und Dr. Markus Strauß: Trinkwasser & Säure-Basen-Balance


Die Grundlage der Gesundheitsvorsorge

Verlag Naturaviva
ISBN 978-3-935407-05-2
€ (D) 19,90; SFr 26,-; € (A) 20,50

Unser Grundlagenwerk zum Thema Gesundheitsvorsorge!

Wer sich grundsätzlich über die Qualität unseres mit Abstand wichtigsten Lebensmittels und die stofflichen Vorgänge in unserem Körper informieren möchte erfährt hier alles: wissenschaftlich fundiert und trotzdem gut verständlich.

Anmerkung für Wildpflanzen-Liebhaber: diese wirken extrem basisch und bringen uns folglich wieder ins Gleichgewicht.

Hier direkt bestellen bei Simply Wild.


E-Book von Dr. Markus Strauß: Aronia - Die Zellschutz-Pflanze für Selbstversorger

Gehölzkunde, Sorten, Anbau, Verarbeitung, Aronia-Antioxidantien: gegen freie Radikale! Praktische Tipps & viele, leckere Rezepte

Steiner-Verlag, Bad Sachsa
ISBN-13: 978-3-936612-55-4
Preis € (D) 9,99

Die Aronia stammt aus Nordamerika, wurde aber zuerst in der ehemaligen Sowjetunion kultiviert. Erst seit einigen Jahren beginnt auch die medizinische Forschung in den so genannten westlichen Ländern das ungeheure Potential dieser Beeren zu erkennen.

Der Gehalt an Antioxidantien übertrifft den aller anderen Obstarten!

Dieses E-Book bietet erstmals und in verständlicher Sprache einen umfassenden Überblick über das Thema Aronia:

Die Pflanze und ihre Kultursorten, der Anbau im eigenen Garten, die Wirkungsweise der Antioxidantien, der Stand der Forschung, in welcher Form Aroniabeeren als Nahrungsergänzung besonders wertvoll sind, bis hin zu äußeren Anwendungen wie Aronia-Anti-Aging-Kosmetik und vielen leckeren Rezepten rund um das Naturwunder Aroniabeere.


Inhaltsübersicht:

* Botanisches Pflanzenporträt
* Wuchs, Aussehen und Herkunft
* Sorten, Anbau, Ernte, Verarbeitung
* Inhaltsstoffe
* Gesundheitliche Wirkungen
* Produktübersicht
* Rezepte


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E-Book von Dr. Markus Strauß:
Sanddorn. Die Vitamin-C Pflanze für Selbstversorger


Gehölzkunde, Sorten, Anbau, Verarbeitung, Inhaltsstoffe, Anwendungen, Koch-Rezepte, praktische Tipps und Empfehlungen.

Steiner-Verlag, Bad Sachsa
ISBN-13:978-3-936612-54-7
Preis € (D): 9,99

Das E-Book bietet einen Überblick über alles Wissenswerte rund um das wertvolle Wildobst-Gehölz Sanddorn: Botanik und Ökologie, Beschreibung der Sorten, was bei Anbau, Ernte oder Wildsammlung und der Verarbeitung der Früchte zu beachten ist, bis hin zur Beschreibung der wertvollen Inhaltsstoffe und deren Anwendung in der Volksmedizin, als Nahrungsergänzung sowie im Bereich der Körperpflege.

Rezepte, Tipps für die einfache Integration des Sanddorn in den Haushalts-Alltag sowie Empfehlungen und Hinweise für den Kauf von Sanddorn-Lebensmitteln und Sanddorn-Pflegeprodukten runden das praxisnah geschriebene E-Book ab.


Inhaltsübersicht:

* Botanisches Pflanzenporträt
* Sorten, Anbau, Ernte, Verarbeitung
* Inhaltsstoffe
* Gesundheitliche Wirkungen
* Produktübersicht
* Rezepte


Hier direkt bestellen.

Sanddorn-Quark-Creme


Zutaten:

500g Magerquark (oder Schafsjoghurt)
2 EL Honig
8 EL Sanddorn-Vollfruchtmus (=Früchte und Kerne)*
50 ml frisch gepresster Orangensaft
300 ml Sahne
2 EL Rohrohrzucker
50 g gehackte Mandeln

Das Vollfruchtmus mit dem Quark, Honig und dem Orangensaft verrühren. Die Sahne steif schlagen, mit etwas Rohrohrzucker süßen und dann behutsam unter die Sanddorn-Quarkmasse rühren.

In Dessertschalen füllen und mit klein gehackten Mandeln bestreuen. 

Dieses Rezept stammt aus dem Titel "Köstiches von Hecken und Sträuchern", (Siehe Buchtipps), Verlag Hädecke 2014.

* Das Vollfruchtmus gibt es im Reformhaus oder Naturkostladen zu kaufen.

Holunder-Buchweizen-Dessert


Zubereitung:
1-2 Tassen Buchweizengrütze werden mit der zweieinhalbfachen Menge Wasser, mit 1-2 EL Apfeldicksaft und etwas Zimt aufgekocht. Ausreichend ausquellen lassen, bis eine dicke Masse entsteht.

Eine Espressotasse oder eine kleine Kaffeetassse wird mit heißem wasser innen befeuchtet, die Buchweizengrütze eingefüllt und dann auf einem Teller umgestülpt.

Für die angedickte Holundersauce wird Holundersaft mit Chiasamen und Datteln im Mixer püriert.

Zur Deko kommt eine schöne Blüte (hier im Bild eine Minzblüte).

 

Copyright Foto: Birgit Haas

Vogelbeer-Zucchini-Chutney (Eberesche-)


Zutaten:
4 mittelgroße Zwiebeln
1 kg Zucchini
4 Äpfel
800g Vogelbeerfrüchte (Eberesche)
etwas Kokosöl
100g Rosinen
0,5l Obstessig
0,25l Wasser
200g Honig
100g Rohrohrzucker,
2 TL Salz
3 Stangen Zimt
3 ganze Gewürznelken
2 Stücke Ingwer, jeweils 2-3 cm groß

Zwiebeln klein würfel und Zucchini in Scheiben schneiden. Vogelbeeren waschen und entstielen Äpfel schälen, entfernen udn in feine Streifen schneiden.

Zwiebelwürfel in Kokosöl glasig dünsten; danach alle anderen Zutaten hinzufügen und zum Kochen bringen. Nach 20 Minuten auf kleiner Flamme werden die Zimtstange, die Ingwerstücke und nelken wieder entfernt.

Das heiße Chutney kann nun in bereits bereit stehende steril gemachte und noch heiße Schraubdeckelgläser  abgefüllt werden. Die Gläser sofort verschließen und für einige Minuten auf dem Kopf stehend abkühlen lassen.

Das Chutney schmeckt besonders gut zu Reis- und Hirsegerichten. Es hält mindestens ein Jahr, angebrochene Gläser im Kühlschrank maximal 2 Wochen.

Dieses Rezept stammt aus dem Titel "Köstiches von Hecken und Sträuchern", (Siehe Buchtipps), Verlag Hädecke 2014.

Hier noch ein Medientipp: In der SWR-Sendung "Kaffee oder Tee" vom 7.9.2016 wird die Eberesche vorgestellt.

Weißdorn-Tee

Für die Herstellung eines Weißdorn-Tees werden Blätter, Blüten und Früchte gleichermaßen und zu gleichen Teilen verwendet. Allerdings werden die einzelnen Bestandteile zu unterschiedlichen Jahreszeiten gesammelt!

Jetzt, im September sind somit die roten Früchte dran. Die Blüten werden im Mai und die Blätter im Juli gepflückt.

Die Früchte werden im Dörrapparat oder im Backofen (Kochlöffelmethode bei 40 Grad ) ausreichend getrocknet.

Wer schon Blüten und Blätter gesammelt hat, kann diese Mischung nun mit den getrockneten Früchten zusammen verwenden.

Für einen Tee nimmt man 1-2 TL pro Tasse, übergießt mit heißem Wasser und lässt die Mischung zugedeckt ca. 10 Minuten stehen, Wer mag, kann noch mit Honig süßen.

Weißdorn ist als Phytotherapeutikum anerkannt. Er wirkt auf die Herzkranzgefäße und wirkt sowohl bei Bluthochdruck als auch bei zu niedrigem Blutdruck. Weißdorn hat eine sehr gute Verträglichkeit und keine Nebenwirkungen.

Dieses Rezept stammt aus dem Titel "Köstiches von Hecken und Sträuchern", (Siehe Buchtipps), Verlag Hädecke 2014. Dort finden sich auch noch weitere Weißdornrezepte wie Sirup und Marmelade aus den Früchten!

Hier noch ein Medientipp: In der SWR-Sendung "Kaffee oder Tee" vom 7.9.2016 spielt Weißdorn eine wichtige Rolle.

Vogelbeeren-Apfel-Konfitüre (Eberesche-)

Alternativ: Ebereschen/Vogelbeeren-Birnen-Konfitüre

300 Gramm handverlesene Ebereschenbeeren (Vogelbeere; hier mit Sorbus aucuparia, Sorte "edulis") werden mit 700 Gramm Äpfel oder Birnen (entkernt) im Hochleistungsmixer püriert.

Danach mit einem 2:1 Einmachzucker (Rohrzucker mit Pektin) das Fruchtmus 2-3 Minuten aufkochen.

Schließlich in saubere Schraubdeckelgläser abgefüllt.



Die Konfitüre hat einen zarten Bitterorangen-Geschmack. Zusammen mit der Süße von Äpfeln/Birnen mundet dies köstlich!

Mehr über die Eberesche (Sammelmöglichkeiten, Inhaltsstoffe) gibt es im Buch "Köstliches von Hecken und Sträuchern" (Siehe Buchtipps) nachzulesen!

Hier noch ein Medientipp: In der SWR-Sendung "Kaffee oder Tee" vom 7.9.2016 wird auch die Eberesche vorgestellt.

Mahonien-Fruchtleder-Röllchen

Die "Gummibärchen"-Alternative!
Rezept für 2 Bleche aus 1 Liter Saft

Mahonien-Fruchtsauce (siehe unten) wird auf einem mit Backpapier ausgekleideten Backblech oder einem mit einer speziellen Folie ausgelegten Schubfach eines Dörrgerätes aufgebracht. Die dickflüssige Fruchtsoße verläuft auf dem Blech oder dem Schub zu einer relativ dünnen, etwa 3-4 mm dicken Schicht und wird nun weiter 3-6 Stunden lang eingedickt, bis die Masse eine lederartige Konsistenz erreicht hat und sich von der Unterlage ablösen lässt.

Nun wird das „Leder“ in etwa 10 cm lange und 1-2 cm breite Streifen geschnitten und diese zu Röllchen aufgerollt.

Die Mahonien-Fruchtsauce wird aus 1 Liter Mahonienbeerensaft, etwas Ceylon-Zimtpulver, 150 ml Apfeldicksaft und etwas Johannisbrotkernmehl zum Binden hergestellt.

Mehr über die Mahonie (Sammelmöglichkeiten, Inhaltsstoffe, Anbau im Garten) gibt es im Buch DIE 12 BESTEN BEEREN (Siehe Buchtipps) nachzulesen!

Brombeere-Smoothie-Bowl (das schnelle Frühstück)

Smoothie-Bowls (=Schale/Schüssel) sind voll im Trend. Und sie gehen schnell und einfach. Durch die gesunde "Dekoration" ist es nicht nur was fürs Auge... Hier die Zutaten für den Smoothie zum Auslöffeln:

1 Handvoll Brombeeren (oder andere Spätsommerbeeren)
2 Bananen
1 Orange und
200 ml Mandelmilch

werden im Mixer püriert. Die Mischung kommt in eine Schale. Danach können - je nach Belieben - folgende "Superfoods" darüber gestreut werden:

Chia-Samen
Brennnesselsamen
Brombeeren

oder wahlweise

Getrocknete Beeren
Kakaonibs
Kokosflocken
Sesam
Hanfsamen
   
Viel Freude beim farbigen Auslöffeln!

Brennnesselsamen: Sammeln und Trocknen


Ausgestattet mit guten, festen Gartenhandschuhen werden die Brennnesseln ungefähr in 80 cm Länge abgezweigt und in einer luftdichten Papiertüte transportiert.
Zuhause werden die Rispen in ein Dörrgerät gelegt oder im Backofen bei maximal 50 Grad mit einem Kochlöffel in der Backofentüre ausreichend getrocknet (Stichwort: rascheltrocken!). Auch im Wohnraum können die Rispen getrocknet werden. Wichtig ist hier eine gute Belüftung: Zwischen zwei Stühle wird ein großes Leinentuch gespannt (auf den Stühlen mit dicken Büchern befestigt) und dann die Rispen zum Trocknen darauf gelegt.

Nach dem Trocknungsvorgang können die Samen ganz einfach abgerebelt werden. Sie kommen in ein Schraubverschlussglas und werden den Herbst und Winter über dunkel aufbewahrt.

 


In der Küche wird daraus ein köstliches Pesto mit Knoblauch, Nüssen und Olivenöl zubereitet. Oder die Samen kommen pur aufs Müsli oder Butterbrot oder über den frischen Wildkräutersalat. Brot und Gebäck kann ebenso damit gebacken werden. Köstlich schmeckt Ziegenfrischkäse, der in den Samen gerollt wird - dazu passt ein Rohkostsalat aus Karotten oder Rote Beete!


Die Samen sind ein altbewährtes und wertvolles Kraftmittel - reich an hochwertigen Fettsäuren, Vitamin E sowie Karotinoiden!

Copyright Foto: Liane von Billerbeck

Wackelpudding mit Gojibeeren

Zutaten für 4 Portionen:
50 g Gojibeere
100 ml Wasser
4 EL Birnendicksaft
8 kleine Saftorangen
8 Datteln

Getrocknete Gojibeeren über Nacht in Wasser einweichen. Am nächsten Tag mit den restlichen Zutaten in einem Hochleistungsmixer den Pudding zubereiten. Die Masse in kalt ausgespülte Schälchen füllen und zwei Stunden kalt stellen. Danach auf einen Teller stürzen.

Für die grüne Dessertsauce wird 100 g Spinat und 6 Blättchen Pfefferminze (alternativ Nana-Minze oder Zitronenmelisse), der Saft einer Limette, 2 EL Birnendicksaft und 50 ml reines Wasser püriert.

Goji (Bocksdorn) weisen reichlich B-Vitamine, Vitamin C, Spurenelemente, Karotinoide und Aminosäuren auf.
Mehr über die außergewöhnliche Frucht finden Sie in WILDER MIX als auch in DIE 12 BESTEN BEEREN (Siehe Buchtipps)!


Dieses Rezept stammt aus dem Titel "Wilder Mix", Verlag Hädecke 2015

Grüner Smoothie vom Kraut der wilden Möhre


Rezept (4 Portionen):


2 Hände voll Blätter der wilden Möhre sowie Dolden
1 Apfel
1 große Zitrone
(Info: nur die gelbe Schale zu 90% entfernen, weiße Schale möglichst am Fruchtfleisch belassen und in den Smoothie geben)
1 Banane oder 4 entsteinte Datteln
400 ml reines Wasser

Alle Zutaten in einem leistungsstarken Mixer eine Minute pürieren.

Wichtige Erkennungszeichen:
Oft, aber nicht immer ist in der Mitte der Dolde ein dunkler Punkt; jedoch grundsätzlich steht unter dem Doldenblütenstand ein Kranz aus schmalen, grünen Blättchen; die Form der Dolde mit fortschreitender Reife der Blüte ist eine immer stärker ausgeprägte Trichterform.

Deftiger Brennnessel-Kuchen
(oder Melden-Kuchen)

 

Einen Hefeteig mit 300 g Vollkorndinkelmehl, 1 TL Salz, 1/2 Würfel Hefe, 1/2 Rohrohrzucker und etwas Wasser herstellen. Nach dem ausführlichen Gehen ausrollen und in eine gefettete Backform (oder Blech) mit hohem Rand auslegen.

In einem Topf in 1 EL Kokosöl (oder Olivenöl) 1 feingehackte Zwiebel und 1 Knoblauchzehe andünsten. 8-10 gute Handvoll Brennnesseln (feingeschnitten; obere Triebspitzen) dazugeben und mit etwas Wasser ablöschen und im Dampf zusammenfallen lassen; mit Salz und Pfeffer würzen.
Diese Mischung zusammen mit ca. 200 g zerbröckeltem Schafskäse nun vermengen. 2 Eier und 200 ml Sahne sowie Salz und Pfeffer in einer Schüssel verquirlen.

Das Wildgemüse mit Schafskäse einfüllen; dann die Ei-Sahne-Mischung gleichmäßig darübergeben.

Je nach Backofen ungefähr 35 Minuten bei 175 Grad backen.
Schmeckt warm und kalt lecker!

 

Extra-Tipp:
Statt Brennnessel kann auch Wilder Spinat (Melde) verwendet werden. Zubereitung wie oben!

Rührei mit Wiesen-Bärenklau (für 2 Personen)


1 kleine Zwiebel schneiden und in Kokosöl andünsten.

2 Handvoll Wiesen-Bärenklaublüten mit Triebspitzen (Blattscheiden) ebenso klein schneiden.

100 g Champignons klein schneiden. Beides zu der Zwiebel dazugeben und mitdünsten.

3 Eier mit Salz und Pfeffer (nach Geschmack) verrühren und am Ende zum Gemüse dazugeben und gut in der Pfanne verrühren...


1 Tomate und eine Blattscheide* Wiesen-Bärenklau kommen als essbare Dekoration dazu!

 



* Die Blattscheide erinnert an eine Fenchelknolle, darum wird im Volksmund der Wiesen-Bärenklau auch oft Wiesenfenchel genannt. Wiesen-Bärenklau ist leicht verdaulich und wirkt harmonisierend.

Himbeercreme mit Gundermannpesto


Für die HIMBEERCREME 2 EL Birnen- oder Apfeldicksaft, 25 g Chiasamen, 1 Banane, 1 Zitrone oder Limette und 500 g (Wald-) oder Herbst-Himbeeren im Mixer pürieren.

Für das GUNDERMANNPESTO 2 EL Birnen- oder Apfeldicksaft, 1/2 Zitrone oder Limette, 40 g Cashewkerne, 10–15 Gundermannblätter, 8 Blätter Spinat (oder  1 TL Spinatpulver + 3 TL Wasser) ebenso im Mixer pürieren.

Danach in Dessertschälchen anrichten (siehe Foto!).

(Wald-)Himbeeren enthalten B-Vitamine, Vitamin C und E, Flavonoide, reichlich Eisen, Magnesium, Kalium, Kalzium, Zink, Antioxidanzien, viele Ballaststoffe und Fruchtsäuren.

Das Rezept stammt aus dem Buch "WILDER MIX"!

Copyright Foto: Micha Brem

Rohkost-Salat für 2 Personen

 

1 Zucchini und 2 Möhren fein raspeln und mit etwas Salz, Zitronensaft und Currymischung mindestens 15 Minuten abgedeckt ziehen lassen.

1 Handvoll nachwachsene Triebe von Brennnessel, Giersch, Löwenzahn, und Labkraut fein schneiden.

Mit 1 Handvoll fein gehackte Walnusskerne unter den Salat mischen.

Dressing mischen aus:
2 EL Olivenöl
2 EL Sahne
1 EL Apfelessig
Salz und Pfeffer nach Belieben

Nochmals 10 Minuten ziehen lassen, dann genießen.

Deko-Blüten nach Wahl.

Wildpflanzliche Suppenwürze


Rezept vom Sternekoch Jens Dannenfeld

4 Hände voll grünes Wildgemüse aller Arten (zurzeit etwa Brennnesselblätter, Giersch oder Wiesenbärenklau),
2 grob gehackte rote Zwiebeln,
2 EL Ur-Salz und 1 cm Ingwer

im Backofen bei 60 Grad Celsius 6-8 Stunden langsam trocknen.

Danach im Mixer zerkleinern.

 

In saubere Gläser abfüllen.

Die Würze hält sich ungefähr 6-8 Wochen lang - falls sie nicht vorher schon aufgebraucht ist.

Die wilde Suppenwürze wird wie eine Gemüsebrühe verwendet.

 

Mehr über den ausgezeichneten Koch Jens Dannenfeld auch hier auf der Partnerseite!

Blütenbutter


250 g Bio-Sauerrahm-Butter, 10 Minuten aus der Kühlung nehmen, etwas weich werden lassen, zwischen zwei Klarsichtfolien ausrollen.

1 Hand voll Kräuter-Blüten-Mischung vorbereiten:

Rosenblütenblätter, Ringelblumenblütenblätter, Malvenblütenblätter, Basilikum, Dill, Schnittlauch, wilder Majoran (Dost)

klein schneiden und vermengen; salzen und pfeffern.




Die obere Folie abnehmen, Blüten-Kräuter-Mischung darauf verteilen, mit Hilfe der 2. Folie zu einer Rolle formen, im Kühlschrank hart werden lassen, dann in Scheiben schneiden und anrichten.

 

Tipp:
Natürlich kann das Rezept auch mit einer veganen "Butter" (wie zum Beispiel ALSAN) gemacht werden!

Grundrezept Wildes Gemüse (wie "Spinat")


Aus den Triebspitzen und/oder Blättern von Brennnessel, Melde (Weißer Gänsefuß), Giersch, Taubnessel, Wiesenbärenklau und/oder Gänsedistel lässt sich leicht ein "Wildes Gemüse wie Spinat" herstellen.

Die gut gewaschene Pflanzenteile werden dazu mundgerecht klein geschnitten.

1 feingehackte Zwiebel (wahlweise noch eine Knoblauchzehe und 2 kleingewürfelte Karotten) in 1 EL Kokosöl im Wok oder in der Pfanne andünsten.

Das Wildgemüse hinzugeben, zusammenfallen lassen und mit etwas Wasser oder Gemüsebrühe ablöschen.

Ca. 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen, eventuell Wasser nachgießen.

Würzen je nach Geschmack mit Pfeffer, Salz, Muskat und Knoblauch (frisch gepresst).

Zur Verfeinerung nach Wunsch einen Klecks Schmand oder vegane Hafersahne verwenden.

Das Gemüse passt hervorragend zu Kartoffeln, Reis, Quinoa oder Hirse.

 

Hier im Bild: Gänsedisteln!

LandArt

An einem Ort verweilen
Zur Ruhe kommen
Schauen was ist
In der Natur, in mir

Mit dem was um mich herum ist
Mit dem was in mir ist
Gestalten
Einfach sein

Einfach sein

























Ein LandArt Objekt zu gestalten ist für mich Erholung pur. Ich empfinde es als absolut wohltuend einmal an einem Ort oder bei einem Gegenstand in der Natur der einem, aus welchem Grund auch immer, aufgefallen ist (aus-) zu ruhen, sich auf diesen einzulassen. Aus der Stimmung des Augenblicks und den Möglichkeiten vor Ort heraus entstehen dann oft erstaunliche Objekte.

LandArt arbeitet dabei immer ausschließlich mit Materialien aus der Natur, selbst auf Hilfsstoffe wie Kleber, Stecknadeln, Farbe, Bindfaden, Draht oder Schnur wird verzichtet.

Die fertigen Objekte bleiben Teil der Natur und lösen sich mit der Zeit wieder auf indem sie von Tieren gefressen, vom Wind verweht, vom Wasser weggespült oder von Mikroorganismen zu Humus verarbeitet werden.


Die hier vorgestellten LandArt-Objekte dokumentierte der Fotograf Michael Brem. Mit ihm arbeite ich schon seit vielen Jahren vertrauensvoll und erfolgreich zusammen: Für jeden Band meiner Buchreihe „Natur&Genuss“ entstanden mehrere Tausend (!) Pflanzen- und Food-Aufnahmen.

Auch die auf dieser Homepage veröffentlichten Fotos stammen von Michael Brem.





Zertifikatslehrgang "Fachberater/in für Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen


Essbare Wildpflanzen bieten das ganze Jahr über eine gesunde und kostenlose Bereicherung des Speiseplans und ermöglichen eine sinnvolle Integration in unsere Alltagskultur. Sie wachsen auf naturbelassenen Böden und gedeihen auch ohne den Einsatz von Bodenbearbeitung, Düngemitteln, Agrarchemie, Züchtung und Gentechnik zuverlässig jedes Jahr aufs Neue.
Viele Arten zeichnen sich zudem durch einen außerordentlich guten Geschmack und sehr hohe Gehalte an Nähr- und Vitalstoffen aus.

Das sichere Erkennen der Pflanzenarten wird nicht nur in Theorie, sondern vor allem auch direkt in der Natur eingeübt. Ebenso das Sammeln der je nach Jahreszeit unterschiedlichen Pflanzen und Pflanzenteile sowie deren Zubereitung in der herkömmlichen als auch in der vegetarisch/veganen und rohköstlichen Küche.

Weitere Themen sind die wertvollen Inhaltsstoffe der Pflanzen und deren Wirkung auf den menschlichen Organismus sowie Grundlagen in Ökologie, Bodenkunde, Botanik und Kulturgeschichte in Bezug zum zentralen Thema essbare Wildpflanzen. Die Verwendbarkeit der einzelnen Pflanzen in der naturnahen Gestaltung von Gärten und „Essbaren Wildpflanzenparks“ sowie weitere Rezepte, Methoden der Haltbarmachung und Aspekte der Didaktik werden ebenso behandelt. Alle Lehrinhalte sind in einem umfangreichen Skript auch als Grundlage zum Selbststudium dokumentiert.

Zusätzlich gibt es Anregungen und praktische Aufgaben für die Zeit zwischen den Unterrichtsblöcken. Der Lehrgang versorgt Sie mit den notwendigen Kompetenzen in Theorie und Praxis für eine Umsetzung in Ihrem jeweiligen beruflichen Umfeld.

Teilnehmerkreis:


Schwerpunktmäßige Berufszweige:

Gesundheit, Gartengestaltung, Gastronomie, Touristik, Wellness, Pädagogik und Erwachsenenbildung.

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.

 

Prüfung/Hochschulzertifikat:


Dieser berufsbegleitende Ausbildungsgang ist der erste seiner Art auf Hochschulniveau in Deutschland. In Kombination von Theorie (Vorlesungen) und Übungen „vor Ort“ in der Natur erfüllt er die Vorgaben der Lehre an eine praxisnahe Ausbildung in geradezu idealer Weise.

Die schriftliche Abschlussprüfung erstreckt sich über 60 Minuten. Die Aufgaben werden vom Referenten gestellt.

Nach erfolgreicher Prüfung wird ein Zertifikat der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen mit folgendem Titel vergeben:

"Fachberater/in für Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen"

Teilnehmende, die nicht die Prüfung ablegen wollen, erhalten eine aussagekräftige Teilnahmebescheinigung. 

 

So schauen glückliche Fachberater nach der bestandenen Prüfung aus:

 

Foto: (c) Birgit Haas
Absolventen des Ausbildungskursrs in Göttingen am 11. Oktober 2015

Referent:


Dr. Markus Strauß
Fachautor, Dozent und Berater

Kontakt, Informationen und Anmeldung:


Susanne Liemer

WAF Weiterbildungsakademie an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt
Nürtingen-Geislingen e.V.

Neckarsteige 6-10
72622 Nürtingen

Tel.: 07022 / 201-401
susanne.liemer@hfwu.de
Mo. bis Fr. 8.00 Uhr bis 12.30 Uhr

Informationen zum Ausbildungslehrgang 2017:


In dieser BROSCHÜRE (PDF-Download) sind alle wichtigen Daten und Inhalte der Ausbildung für 2017 einzusehen.

Die Broschüre kann auch in der Printversion an der Weiterbildungsakademie angefordert werden. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über die Weiterbildungsakademie (WAF) der Hochschule (siehe Kontaktadresse der Hochschule).


Die Anmeldung für die Weiterbildung in 2017 ist direkt an der Weiterbildungsakademie ab 29. Juni 2016 möglich.


==> Wenn Sie weiter nach rechts scrollen, finden Sie die Termine 2017 mit Veranstaltungsort und Uhrzeit.

Näheres erfahren Sie auch im Newsletter "Wildpflanzen aktuell". Die Anmeldung zum Newsletter erfolgt hier!

Die Ausbildungsorte- und Termine für 2017 auf einen Blick:

 

Nürtingen

06.-09. April 17 (Module 1-4)
14.- 17. September 17 (Module 5-8)

UNTERRICHTSZEITEN 
Do 13:30-19:30 Uhr
Fr/Sa 09:30-18:00 Uhr
So 09:00-15:00 Uhr

Stuttgart

27.-30. April 17 (Module 1-4)
21.-24. September 17 (Module 5-8)

UNTERRICHTSZEITEN 
Do 13:30-19:30 Uhr
Fr/Sa 09:30-18:00 Uhr
So 09:00-15:00 Uhr 

Landau/Isar

04.-07. Mai 17 (Module 1-4)
28. Sept.-01. Okt 17 (Module 5-8)

UNTERRICHTSZEITEN
Do 13:30-19:30 Uhr
Fr/Sa 09:30-18:00 Uhr
So 09:00-15:00 Uhr


Göttingen

11.-14. Mai 17 (Module 1-4)
12.-15. Oktober 17 (Module 5-8)

UNTERRICHTSZEITEN
Do 13:30-19:30 Uhr
Fr/Sa 09:30-18:00 Uhr
So 09:00-15:00 Uhr


Weilburg/Lahn

18.-21. Mai 17 (Module 1-4)
19.-22. Oktober 17 (Module 5-8)

UNTERRICHTSZEITEN 
Do 13:30-19:30 Uhr
Fr/Sa 09:30-18:00 Uhr
So 09:00-15:00 Uhr

 

Informationen über die genauen Adressen sowie Übernachtungsmöglichkeiten an den einzelnen Standorten gibt gerne Susanne Liemer von der Weiterbildungsakademie.

Die aktuellen Ausbildungsorte- und Termine 2016 auf einen Blick:


Stuttgart

14.-17. April (Module 1-4)
15.-18. September (Module 5-8)

UNTERRICHTSZEITEN
Do 13:30-19:30 Uhr
Fr/Sa 10:00-18:00 Uhr
So 09:00-15:00 Uhr

Nürtingen I
31. März-03. April (Module 1-4)
08.-11. September (Module 5-8)

UNTERRICHTSZEITEN
Do 13:30-19:30 Uhr
Fr/Sa 10:00-18:00 Uhr
So 09:00-15:00 Uhr

Nürtingen II
19.-22. Mai (Module 1-4)
22.-25. September  (Module 5-8)

UNTERRICHTSZEITEN
Do 13:30-19:30 Uhr
Fr/Sa 10:00-18:00 Uhr
So 09:00-15:00 UhR

Weilburg/Lahn

21.-24. April (Module 1-4)
27.-30. Oktober (Module 5-8)

UNTERRICHTSZEITEN
Do 13:30-19:30 Uhr
Fr/Sa 10:00-18:00 Uhr
So 09:00-15:00 Uhr

Landau/Isar
28. April-01. Mai (Module 1-4)
06.-09. Oktober (Module 5-8)

UNTERRICHTSZEITEN
Do 13:30-19:30 Uhr
Fr/Sa 10:00-18:00 Uhr
So 09:00-15:00 Uhr

Göttingen
12.-15. Mai (Module 1-4)
13.-16. Oktober (Module 5-8)

UNTERRICHTSZEITEN
Do 13:30-19:30 Uhr
Fr/Sa 10:00-18:00 Uhr
So 09:00-15:00 Uhr

 


Stiftung EssbareWildpflanzenParks


EssbareWildpflanzenParks sind artenreiche Landschaften, die sich in ihrer Gestaltung an die natürlichen Bedingungen des jeweiligen Standortes anpassen.

Die Parks sind je nach den örtlichen Gegebenheiten möglichst vielfältig angelegt: Baumhaine und Hecken, Wiesen, Beeren- und Kräutergärten, Streuobstwiesen, Brachflächen und Feuchtgebiete ergeben im harmonischen Zusammenspiel sowohl ein artenreiches Biotop als auch eine idyllische Erholungslandschaft.

Da sich die Gestaltung und Artenauswahl an den natürlichen Gegebenheiten orientiert, ist der Pflegeaufwand im Vergleich zu herkömmlichen Parks oder landwirtschaftlichen Nutzflächen gering.

EssbareWildpflanzenParks bieten kostenfreie Sammelgelegenheiten für krautig wachsende Wildpflanzen, Wildgemüse, essbare Blüten und Blätter, Obst, Wildobst und Beeren, Nüsse, Waldbaumfrüchte und Pilze.

Die Stiftung Essbare Wildpflanzenparks hat inzwischen eine eigene Internetpräsenz. Dort gibt es u.a. einen virtuellen Park sowie alle wichtigen Informationen zur Stiftung, zu den Parks vor Ort sowie zur Gestaltung von EssbarenWildpflanzenParks.


Zur Seite: www.ewilpa.net

In Anlehnung an den mittelalterlichen „Allmende-Gedanken“ soll der Zugang für jedermann frei und unentgeltlich möglich sein. Damit dienen sie nicht nur der Versorgung mit ehrlichen und hochwertigen Lebensmitteln, sondern auch dem sozialen Ausgleich. Sie sind zudem ökologisch wertvoller Lebensraum für viele einheimische Pflanzen- und Tierarten.
 
Die von mir initiierte Stiftung EssbareWildpflanzenParks wird in Zusammenarbeit mit  fachkundigen Paten vor Ort die Parks gründen und verwalten.  Die Stiftung befindet sich seit Juni 2015 im Aufbau.

 

Informationen zum aktuellen Stand der Dinge erhalten Sie über meinen Newsletter “Wildpflanzen aktuell”, dessen kostenfreien Bezug Sie hier anfordern können.

*

Zum Download der Broschüre "Stiftung EssbareWildpflanzenParks"geht es gleich hier.

 

Ein praktisches Beispiel:
 
Das schmackhafte und gesunde Wildgemüse Giersch wächst in der Natur an lichten Stellen im Laubwald, am Waldrand, unter Sträuchern und Hecken und zum Leidwesen vieler Gärtner auch in Gärten.


In EssbarenWildpflanzenParks gedeiht er unter Obstbäumen und Sträuchern wie Holunder, Johannisbeere, Aronia, Rose (Hagebutte) oder Himbeeren.

Indem man Giersch 2-4 Mal pro Jahr mit Sichel oder Sense abmäht, erhält man bis in den späten Herbst hinein frühlingshaft frisches Gemüse. 

Von den EssbarenWildpflanzenParks schließlich auf den Teller! »»»

 

 

 

Giersch schmeckt als “Spinat”, als Zutat im Salat oder wie hier (zusammen mit Brennnesseln) im Grünen Smoothie!


 

Das Projekt „Stiftung EssbareWildpflanzenParks" kann nun in folgenden Etappen verwirklicht werden:

Phase 1 (ab jetzt!):

Beginn des Fundraisings und Schaffung von mehreren (drei bis fünf) beispielhaften essbaren Wildpflanzenparks in Kooperation mit externen Partnern.

Nach vielen Vorbereitungen im Vorfeld ist das Spendenkonto der „Stiftungsinitiative EssbareWildpflanzenParks“ bei der GLS Treuhand e.V., der Mutter der GLS Bank, eingerichtet. Das Schöne dabei: Die Spenden sind von Beginn an steuerlich abzugsfähig, da die Ausrichtung der Arbeit der Stiftungsinitiative den Kriterien der Gemeinnützigkeit entspricht!

Phase 2:

Ab einem Kontostand von € 30.000 wird ein eigener Stiftungsfonds „Stiftung EssbareWildpflanzenParks“ innerhalb der gemeinnützigen „Dachstiftung für individuelles Schenken“ in der GLS Treuhand e.V. errichtet.

Sollte (wider Erwarten!) das erste Ziel der € 30.000 innerhalb von zwei Jahren nicht erreicht werden und der eigene Stiftungsfonds damit nicht eingerichtet werden können, werden die Spenden an Mellifera e.V. - Vereinigung für wesensgemäße Bienenhaltung ausgezahlt. Um selbst als gemeinnützig anerkannt zu sein, muss dafür Sorge getragen werden, dass die Spenden in jedem Fall einer als gemeinnützig anerkannten Institution zu Gute kommen, daher diese Regelung.

Mellifera e.V. macht eine sehr wertvolle Arbeit, allerdings glaube ich nicht, dass wir diesen Weg gehen müssen. Eine spätere Kooperation mit Mellifera e.V. sehe ich da schon eher: Mellifera-Bienen sammeln in den Essbaren Wildpflanzenparks Honig und Pollen!

Phase 3:

Ab einem Stiftungskapital von ca. € 150.000 ist es möglich, eine rechtlich eigenständige, gemeinnützige Stiftung zu gründen. Dieser Schritt wird notwendig werden, da es nur einer eigenständigen Stiftung möglich ist, Land oder Nutzungsrechte zu besitzen.

Mein Wunsch ist, dass es sich sehr schnell realisieren lässt – darum ist jeder Beitrag wichtig und hilfreich! Ich möchte Sie hiermit von Herzen bitten, bei der Verwirklichung dieses Projektes mitzuhelfen! Ihre Spende, egal ob klein oder groß, ist entscheidend und zukunftsweisend!

Hier nun für Ihre Spende die Bankverbindung bei der GLS Gemeinschaftsbank:

Kontoinhaber:
GLS Treuhand e.V.
IBAN: DE63 4306 0967 0013 0227 10

WICHTIG:
Geben Sie beim Verwendungszweck das Stichwort „EssbareWildpflanzenParks“ an!
Ansonsten kann Ihre Spende nicht eindeutig zugeordnet werden.

In späteren Ausgaben von „Wildpflanzen aktuell“ wird über den Fortgang der Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten.


An dieser Stelle ein von wildem Herzen kommendes Dankeschön!


 

Vorträge 2016 von Dr. Markus Strauß:


9. März 2016, 19 Uhr
Naturheilverein Backnang e.V.

“Zukunftschance essbare Wildpflanzen”
Die Wiederentdeckung der „archaischen“ Lebensmittel mit essbaren Wildpflanzen eröffnet Zugang zu ehrlichen Lebensmitteln,  
neue kulinarische Erlebnisse, eine aktive Gesundheitsvorsorge sowie neue Ideen für naturnahe Gartengestaltung und Landwirtschaft

Veranstaltungsort:
Max-Born-Gymnasium Backnang
Maubacher Str. 60
71522 Backnang

Mehr Informationen:
www.nhv-backnang.de

 

 

18. März 2016, 19. 30 Uhr
Naturheilverein Mosbach und Umgebung e.V.

“Zukunftschance essbare Wildpflanzen”
Die Wiederentdeckung der „archaischen“ Lebensmittel mit essbaren Wildpflanzen eröffnet Zugang zu ehrlichen Lebensmitteln,  neue kulinarische Erlebnisse, eine aktive Gesundheitsvorsorge sowie neue Ideen für naturnahe Gartengestaltung und Landwirtschaft

Verannstaltungsort:
Kultur- und Tagungszentrum Alte Mälzerei in Mosbach

Mehr Informationen und Anmeldung:
www.naturheilverein-mosbach.de
www.naturheilverein-mosbach.de/Programm_Naturheilverein_2016.pdf

 

 

28. und 29. Mai 2016
Syringa Duftpflanzen und Kräuter in Binningen

Vortrag jeweils um 14.30 Uhr:
"
Essbare Wildpflanzen: Chancen für Gesundheit, Landwirtschaft und Umwelt"

Viele essbare Wildpflanzen sind sowohl hinsichtlich ihres Geschmacks als auch ihrer Inhaltsstoffe den heute üblichen Nahrungsmitteln weit überlegen.
Die Integration dieser Pflanzen in unsere Küchen, Gärten und Felder eröffnet daher für uns persönlich aber auch gesellschaftlich große Chancen. Im Vortrag werden Hintergründe und Zusammenhänge aufgezeigt sowie praktische, sofort umsetzbare Beispiele vorgestellt.

Das Programm der Kräutertage: www.syringa-pflanzen.de/media/img/Veranstaltungen/Kraeutertage/Kraeutertage_Flyer_2016.pdf

Jeweils von 11 bis 18 Uhr
Eintritt: 3,-

Syringa Duftpflanzen und Kräuter
Untere Gräben 1
78247 Hilzingen-Binningen
(Nähe Singen/Bodensee)

Mehr zu Syringa Duftpflanzen und Kräuter hier:
www.syringa-pflanzen.de

 

* * *

Donnerstag, 2. Juni 2016, 19 Uhr


RedeZeit im Kulturzentrum Rätsche in Geislingen

Prof. Dr. Werner Ziegler im Gespräch mit Dr. rer. nat. Markus Strauß

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Geislinger Zeitung

In RedeZeit trifft Prof. Dr. Ziegler auf interessante Menschen und präsentiert spannende Themen auf dem Rätschepodium. Es erwarten uns anregende Gespräche, kontroverse Diskussionen und Interviews mit Prominenten und Lokalmatadoren aus Kunst, Kultur, Sport, Wirtschaft, Wissenschaft & Politik.

Eintritt: 12,-; ermäßigt 9,-/6,-

Mehr Informationen und Kartenreservierung:

Rätschenmühle e.V. Geislingen

Schlachthausstraße 22
73312 Geislingen/Steige
Telefon: 07331 4 22 20
info@raetsche.de
www.raetsche.com/programm/prof-dr-werner-ziegler-im-gespraech-mit-dr-rer-nat-markus-strauss

 

2017

 

22. - 23. April 2017
3. Allgäuer Wildkräuterkongress in Fischen/Allgäu

DIE RÜCKKEHR DES WILDEN - Pflanzenkraft und Wildniswissen

Viele spannende Vorträge zum Thema "Die Rückkehr des Wilden" erwarten euch am Samstag und Sonntag. Es werden dabei sein:

Geseko von Lüpke, Rosemarie Kirschmann, Adelheid Lingg, Susanne Fischer-Rizzi, Dr. Markus Strauß, Ursel Bühring, Patrick Schank, Renato Strassmann, Susann v. Wolff, Felicia Molenkamp u. a.

Am Samstagnachmittag stehen Workshops zu verschiedenen Themen - drin und draußen - zur Auswahl: mit Rainer Besser, Marlies Bader, Gerti Epple, Michaela Girsch, Nele Trpin u. a.

Rahmenprogramm: Am Samstagabend ab 20 Uhr Konzert mit RAIRDA: Elfenklang - Klänge aus dem Elfenwald. Am Sonntag findet rund um das Kurhaus der Markt der Möglichkeiten - ein Kräuter- und Handwerkermarkt - statt (9.30 - 18 Uhr).

Hier geht es zum FYLER (PDF).

 

 

 

Weitere Termine werden regelmäßig bekannt gegeben!

 

Möchten Sie gerne keinen Vortrag verpassen, dann tragen Sie sich doch bitte gleich in unseren Newsletter-Verteiler ein.


Sie erhalten ca. 1 bis 2 Mal pro Monat die aktuellsten Informationen rund um das Thema "Essbare Wildpflanzen" - und natürlich die Termine von Dr. Markus Strauß.

Der "wilde Newsletter": Wildpfanzen aktuell!


Der kostenfreie Newsletter „WILDPFLANZEN aktuell“ von Dr. Markus Strauß informiert Sie während der Hauptsaison in den Monaten März bis Oktober zwei Mal monatlich und während der Nebensaison in der Zeit von November bis Februar ein Mal monatlich mit:

  • Infos zu den gerade aktuellen Wildpflanzen und Wildfrüchten der Saison

  • Passenden Rezeptideen

  • Aktuellen Terminen und Veranstaltungshinweisen

  • Literaturempfehlungen

  • Tipps aus der wilden Natur

  • Aktuelles zur Stiftung EssbareWildpflanzenParks

Vorteile:

  • Der Newsletter ist kostenfrei

  • Der Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden

  • Der Newsletter ist auch eine Freude für Freunde

  • Der Newsletter schafft Naturerlebnisse  und eröffnet den Zugang zu ehrlichen, wilden Lebensmitteln

Zur Anmeldung von

 

„WILDPFLANZEN aktuell“

 

geht es hier:


Botanische Sammelspaziergänge

Im Rahmen dieses offenen Angebotes haben Sie die Gelegenheit essbare Wildpflanzen im Wandel der Jahreszeit kennen zu lernen.
Gerade durch das wiederholte Betrachten der Pflanzen in ihren unterschiedlichen Entwicklungsstadien entwickelt sich mit der Zeit eine verlässliche Sicherheit bei der Bestimmung der Arten.

Während der Termine im Frühjahr und Sommer stehen die krautigen Pflanzen im Vordergrund, im September eher die Strauchgehölze und Bäume, im Oktober die wintergrünen Kräuter.

Das abwechslungsreiche Gelände auf der Waldau mit dem schönen Mischwaldbestand, den Lichtungen, Wiesen und Äckern (Demeter-Landwirtschaft) bietet für die botanischen Sammelspaziergänge ideale Bedingungen.

Die Sammelspaziergänge sind ein Angebot in Zusammenarbeit mit dem Haus des Waldes.

 

 

 

Treffpunkt:

Im Innenhof des Haus des Waldes (Waldau)
Königsträßle 74, 70597 Stuttgart-Degerloch


Alle Termine in 2016:


Mittwoch, 23. März 2016

Mittwoch, 13. April 2016

Mittwoch, 18. Mai 2016

Mittwoch, 01. Juni 2016

Mittwoch, 21. September 2016

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Beginn: 16.45 Uhr bis 19.30 Uhr

Teilnahmegebühr: € 18

Bitte entrichten Sie diese vor Beginn der Veranstaltung an der Infothek der Dauerausstellung des Haus des Waldes.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Bitte haben Sie dafür Verständnis, keine Hunde auf den Sammelspaziergang mitzuführen.


Beratung


Die praktische Umsetzung der Integration der essbaren Wildpflanzen in Ihrem privaten oder gewerblichen Bereich erfordert individuelle Lösungen.

Gerne nehme ich mir Zeit, diese mit Ihnen zu erarbeiten.






















Mögliche Projekte sind zum Beispiel:

•    naturnahe Gestaltung Ihres Gartens oder gewerblichen Außenbereiches mit Wildpflanzen: attraktiv & repräsentativ, pflegeleicht und eben essbar – geschmackvoll in jeder Hinsicht!

•    Integration der essbaren Wildpflanzen in Ihren Restaurant-, Sanatoriums- oder Hotelbetrieb
(Speisekarte, spezielle Wellness- und Erlebnis-Angebote)

•    Individuelle Ernährungsberatung in Bezug auf das Thema essbare Wildpflanzen.

•    Haben Sie ganz eigene Vorstellungen, Wünsche und Ideen? Gerne gehe ich darauf ein!

Für Termin- und Honorarabsprachen nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.