ÜBER MICH

 

Dr. rer. nat. Markus Strauß


Pflanzen und Landschaften begeisterten mich schon von Kindesbeinen an. In Heidelberg studierte ich Geografie, Geologie sowie Biologie. Nach dem Studium führten mich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Heidelberger Südasien-Institut Forschungsprojekte nach Südamerika in die Anden, zum Himalaya (Nepal) und nach Indonesien. Schon damals waren agrarökologische Themen und kleinbäuerliche Landwirtschaft im meinem Fokus.

Nach der Promotion über den ökologischen Teeanbau im Himalaya (Nepal) war ich in der freien Wirtschaft als Berater in Bonn und Berlin tätig.

In der darauffolgenden (Aus-)Zeit auf einem abgelegenen Hof im Südharz rückten durch das autarke und naturnahe Leben die „wilden“ Pflanzen und die zukunftsweisende Thematik der Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen in mein Blickfeld. Ausführliche Studien mit wilder Kost in Praxis und Theorie führten nicht nur zu zahlreichen Publikationen, sondern auch zu einem schlüssigen Aus- und Weiterbildungskonzept zum „Selbstversorger mit essbaren Wildpflanzen“.

Heute bin ich somit freiberuflicher Autor, Berater und Dozent und lebe inzwischen im Allgäu. Zusammen mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) biete ich an deren Weiterbildungsakademie seit 2013 die Deutschlandweit erste und einzige Ausbildung auf Hochschulniveau im Bereich essbare Wildpflanzen an.

Im Verlag Hädecke sind bislang sieben Titel sowie ein ergänzender Ernteplaner in Form eines Plakates erschienen. Das Buch „Köstliches von Waldbäumen“ aus der Reihe „Natur & Genuss“ ist im deutschsprachigen Raum führend. 2015 folgten die Titel „Wilder Mix“ mit rohköstlich-veganen Rezepten aus Wildpflanzen und Wildfrüchten sowie "Die 12 besten Beeren aus Wildsammlung und aus dem Garten". Die neueste Veröffentlichung erschien am 1. März 2017 bei Knaur MensSana mit dem Titel: „Die Wald-Apotheke“.

Für zahlreiche auflagenstarke Fachpublikationen schreibe ich regelmäßig Beiträge und Essays. Vorträge, Kurzseminare und Kongresse führen mich durch ganz Deutschland. Auch im Fernsehen (ZDF, RTL, SWR, WDR, NDR, BR) bin ich als Experte gerne gefragt und gesehen.

Natürlich bin ich am liebsten in der freien und unberührten Natur unterwegs – im Wald, in der Alpenregion oder an den naturnahen Stränden der Nord- und Ostsee.

Bei allen Tätigkeiten bleibt meine Vision stets im Mittelpunkt: Die (Re-) Integration der essbaren Wildpflanzen in das Alltagsleben und die Alltagskultur sowie die Erschaffung von essbaren Wildpflanzenparks.
Die Stiftung EssbareWildpflanzenParks habe ich hierfür im August 2015 initiiert.

Erste Modellprojekte entstehen mittlerweile in Wiggensbach im Oberallgäu, im Remstal (Baden-Württemberg) sowie in Waldeck bei Bayreuth. Mehr zur Stiftung und zu den Parks gibt es hier nachzulesen: www.ewilpa.net

 

Copyright Pressefoto rechts: Bernd Schönfelder

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Überzeugung


Essbare Wildpflanzen sind heute unsere gehaltvollsten und ehrlichsten Lebensmittel.

Für einen dauerhaften Erfolg in puncto gesunde Ernährung mit essbaren Wildpflanzen gilt es drei Dinge unter einen Hut zu bringen: Beste Qualität bei den Zutaten, das Essen muss geschmacklich rundum befriedigen und die Zubereitung (inklusive Sammeln) darf nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen.

Als Sammler wird man reich beschenkt:
Man entwickelt eine innige Beziehung zur Natur, erlebt sich nicht nur als Konsument, sondern auch als Produzent und entwickelt ein gesundes Gefühl für die wahre Wertigkeit von Produkten.

 

 

Lebensweise


Friedrich Schiller–Zitat auf der Stadtmauer von Marbach/Neckar:

„Der gebildete Mensch macht die Natur zu seinem Freund.“
 
Für mich bedeutet dies mit der Kraft der Natur statt gegen die Prinzipien der Natur leben zu lernen – ein andauernder  Prozess.

Ganz konkret bedeutet dies in meinem Alltag:

Generell achte ich auf mein Konsumverhalten. Bei gekauften Lebensmitteln lege ich Wert auf beste Bio-Qualität und regionale Herkunft. Ich lebe genussvoll vegetarisch, an den meisten Tagen vegan (ohne mir das aktiv vorgenommen zu haben) und mit einem sehr hohen Anteil an wilder und roher Kost.

Mein Konto führe ich bei der GLS Bank, einer Bank die ausschließlich in soziale und ökologische Unternehmen und Projekte investiert.

Wann immer möglich nehme ich die aktuelle Jahrezeit bewusst wahr und genieße ihre jeweilige Eigenart und Qualität - Novembernebel inklusive.

 

Ziel


Die (Re-) Integration der essbaren Wildpflanzen in unsere heutige Alltagskultur.

Diese bietet meiner Ansicht nach große Chancen in den Bereichen Landwirtschaft, Esskultur, Gesundheitsvorsorge, Naturerlebnis und Lebenslust.
Diese gilt es wahrzunehmen und zu realisieren. 

Dazu möchte ich einen Beitrag leisten.